Optimierung der Suchfunktion

Onlineshop

Für unseren Kunden aus der Pharmabranche haben wir die Suchfunktion von Medikamenten im Onlineshop verbessert und erweitert. Durch die nun KI-basierte Suchfunktion können KundInnen nun nicht nur nach Produktnamen suchen oder diese vervollständigen, sondern es besteht die Möglichkeit, diverse Kriterien der Suche frei zu verbinden, wie zum Beispiel Hersteller, Darreichungsform, Inhaltsstoffe, Symptome oder auch Unverträglichkeiten.

Durch den Einsatz modernster Verfahren und der Suchoptimierung auf Grafikkarten-basierten Serverarchitekturen konnte die durchschnittliche Antwortzeit der Suchanfragen auf unter 0,1s reduziert werden, obwohl ein Produktkatalog mit mehr als 750.000 Artikel durchsucht wird und die KI auch eingegebene Ungenauigkeiten korrigiert. Dies ermöglicht es Nutzenden in kürzester Zeit das passende Produkt zu finden, ein klarer Wettbewerbsvorteil unseres Kunden gegenüber der Marktkonkurrenz.

Die Technologie ist hoch-skalierbar, auf beliebige Suchen anpassbar und könnte sogar bei einer wesentlich größere Anzahl von Daten in kürzester Zeit erfolgreich Mehrwert stiften.

Einzelplatzfertigung revolutionieren

Prozesssteuerung & -optimierung

Unser Kunde bietet individuell auf die Bedürfnisse des Kaufenden angepasste Premiumprodukte an, die in einer komplexen Einzelplatzfertigung größtenteils manuell produziert werden. Dabei mangelte es an Transparenz über den Fertigungsstand und den dann möglichen Auslieferungstermin der einzelnen Produkte. In einem ersten Schritt wurden alle Produktionsschritte digital erfasst, so dass einem Produktions-Dashboard der Fertigstellungsgrad eines jeden Produktes in Echtzeit angezeigt werden kann.

Für jedes Produkt wird ein Fertigstellungstermin prognostiziert, dabei werden Abwesenheiten der Mitarbeitenden oder Materialverfügbarkeiten und weitere Einflussfaktoren berücksichtigt. Unter Nutzung der zur Verfügung stehenden Daten erstellt unser KI-basiertes System eine automatisierte und optimierte Fertigungs- und Auslastungsplanung.

Somit können Ressourcen bei deutlichen geringerem planerischen Aufwand kurzfristig und effizient eingesetzt werden, bei Verringerung der Gesamtdurchlaufzeit in der Fertigung. Dies erzeugt deutlich positive Effekte auf den Wertschöpfungsprozess und wirkt sich positiv auf Mitarbeitenden- und KundInnenzufriedenheit aus.

Chat FAQ-System

TotalEnergies

Gemeinsam mit TotalEnergies haben wir die lernende, Digitale Mitarbeiterin “Elodie” entwickelt, die einen besonderen Kundenservice bietet. Sie beantwortet per Chat Fragen zu Produkten und Services, dient als Navigationshilfe auf der Webseite und nimmt Feedback unserer KundInnen entgegen. Elodie lernt ständig weiter und ist rund um die Uhr verfügbar.

Bearbeitungszeiten minimieren​

Rechtsvertretungen

Das Telefonaufkommen in Rechtsanwaltskanzleien überschreitet die Verfügbarkeit der Mitarbeitenden im Sekretariat. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass das Telefonaufkommen zyklischen Schwankungen unterliegt. In Spitzenzeiten bleiben somit viele Anrufe unbeantwortet. Ohne die Digitale Mitarbeiterin SUSI mussten Sekretariate das Anliegen der Anrufenden in zeitintensiven Gesprächen aufnehmen und stichpunktartig an die entsprechende Rechtsvertretung zur Bearbeitung weiterleiten.

Seit dem Start der Zusammenarbeit unterstützt SUSI Mitarbeitende des Sekretariats. Sie übernimmt alle Anrufe, welche vom Team des Sekretariats nicht bearbeitet werden können. Im Gespräch nennt der Anrufende den Grund des Anrufs und die KI klassifiziert das Anliegen. In Abhängigkeit des erkannten Themas stellt SUSI gezielte Rückfragen, oder beantwortet die Frage des Anrufenden sofort.

Anschließend sendet sie eine Zusammenfassung inklusive abgefragten Aktenzeichen an die entsprechende Abteilung oder direkt an die betroffene Rechtsvertretung. SUSI informiert zudem den Anrufenden, welche Dokumente bereits im Vorfeld an die Kanzlei gesendet werden können. Dies reduziert die Zahl der Rückrufe und minimiert die Durchlaufzeit.

Saisonalen Ereignissen trotzen

Stadtwerke und öffentliche Betriebe

Das Energieversorgungsgeschäft ist stark von saisonalen Ereignissen geprägt. Preiserhöhungen, Rechnungsversand oder neue Energiepauschalen sorgen dafür, dass viele KundInnen in einem sehr kurzen Zeitraum Kontakt zum Energieversorgungsunternehmen aufnehmen. Das eingehende Telefonaufkommen ist in Zeiten von Fachkräftemangel und der ohnehin schon enormen Arbeitslast nicht immer abzufangen.

Die Digitale Mitarbeiterin SUSI bringt im Rahmen des SmartOffice die nötigen Skills und Erfahrungen mit, um Energieversorgungsunternehmen und andere öffentliche Betriebe direkt zu unterstützen. Sie übernimmt den gesamten Anrufüberlauf und kümmert sich um eine vom Anliegen abhängige Weiterleitung. Bei kritischen Anliegen, wie einer Gasstörung, leitet sie das Gespräch direkt telefonisch an die Störmeldezentrale weiter.

Durch die fallabschließende Verarbeitung von Zählerständen, Abschlagsanpassungen oder Rechnungsänderungen gewinnen die Mitarbeitenden Zeit, welche sie in die betreuungsintensiveren Gespräche mit KundInnen investieren können.

Der Gast im Fokus

Hotel- und Gastgewerbe

Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe sehen sich oft mit denselben Problemen konfrontiert: angespannte Personalsituation, Fachkräftemangel und viele telefonische Anfragen an das Serviceteam. An dieser Stelle unterstützt unser SmartOffice von der Gästebetreuung bis hin zur fallabschließenden Bearbeitung. Die Angestellten des Hotels werden durch eine Übernahme der Telefongespräche durch unsere KI entlastet und können sich durch das SmartOffice 2.0 nun intensiver den Gästen im Haus widmen.

Unsere Technologie klassifiziert die aufgenommenen Anliegen der Anrufenden und stellt diese den richtigen Teammitgliedern zur Verfügung. Dadurch ist – falls nötig – ein schneller und kompetenter Rückruf möglich.

Ständige Erreichbarkeit

im Autohandel

Die telefonische Erreichbarkeit von Autohäusern ist eine vielfältige Herausforderung: KundInnen rufen außerhalb der Öffnungszeiten an, die Mitarbeitenden sind im Kundengespräch, das man nicht unterbrechen möchte, oder alle Leitungen sind belegt. Dabei ist der Kontakt vor allem von potenziellen Kaufinteressierten bares Geld wert. An dieser Stelle setzt unsere künstliche Intelligenz – die bei der Renault Retail Group auf dem Namen Zoe hört – an.

Zoe übernimmt den telefonischen Anrufüberlauf und nimmt im Dialog mit KundInnen das entsprechende Anliegen auf. Die lernende KI des Systems leitet die Informationen entsprechend an die Fachabteilungen weiter. Das führt nicht nur zu einer besseren Erreichbarkeit der Autohäuser, sondern auch zu einer beschleunigten Bearbeitung der Kundenanliegen und entlasteten Mitarbeitenden. Zudem wird ohne Einsatz weiterer Ressourcen das Kundenerlebnis deutlich verbessert und die Durchlaufzeit bis zur Problemlösung reduziert.

Forschungsprojekt “sprachbasierte Human-Machine-Interfaces”

Gemeinsam mit der Universität Stuttgart und dem Fraunhofer Institut entwickeln wir sprachbasierte Human-Machine-Interfaces, mit welchen Nutzer- und Kontextinformationen während der Fahrt erfasst werden. Mittels unserer Technologie unterstützt unsere Sprachassistentin den Researcher im Auto und interagiert mit den Fahrenden. In einem weiteren Schritt wird das KI-System in der Emotionserkennung zum Einsatz kommen. Diese Fähigkeit verbessert die User-Experience im Fahrzeug perspektivisch stark.

Forschungsprojekt “Levelkonformes Verhalten”

Den Schwerpunkt „levelkonformes Verhalten“ erforschen wir gemeinsam mit Continental. Sicherheitskritische Situationen zu erkennen und zu überwachen birgt Herausforderungen für Fahrende, insbesondere wenn der Wechsel von Vollautomatisierung, Teilautomatisierung und manuellem Fahren häufig stattfindet.

Ziel ist es, den Fahrenden deutlich aufzuzeigen, in welcher Automatisierungsstufe sie sich befinden und wie sie sich verhalten müssen. Dabei entwickeln wir einen sprechenden Beifahrer, der das Versuchsszenario erläutert, Fragen beantwortet und während der Fahrt zur Verfügung steht. Insbesondere beim Wechsel zwischen den Autonomous Drive Leveln unterstützt unsere KI. 

Forschungsprojekt KARLI: Teilprojekt “Motion Sickness”

Mit der Ford Motor Company untersuchen wir das Thema „Motion Sickness“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Zustand, den die meisten schon leidvoll erleben mussten: Übelkeit, Schwindelgefühle oder Kopfschmerzen. Insbesondere, wenn im Auto gelesen wird und sich dadurch der Gleichgewichtssinn und die visuelle Wahrnehmung stark voneinander unterscheiden verstärkt sich der Effekt. In einem automatisierten fahrenden Fahrzeug ist verstärkt mit Motion Sickness zu rechnen. Ziel ist es daher, KI-Algorithmen und MMI-Systeme (Mensch-Maschine-Interface) zu entwickeln, die in der Lage sind, Motion Sickness situationsspezifisch zu erkennen und dessen Auftreten zu reduzieren oder gar zu vermeiden.

Zur Erforschung entwickelten wir sowohl die Sprachelemente als auch einige visuelle Komponenten. Hier werden die Testfahrenden dazu angeregt, in unterschiedlichen Fahrmanövern oder -situationen beispielsweise aus dem Fenster zu schauen, etwas zu lesen und ihren Zustand mitzuteilen. Unsere Sprachassistentin SUSI interagiert in regelmäßigen Abständen mit den Testfahrenden und ermittelt das Motion Sickness Niveau. Die Testergebnisse werden anschließend analysiert und geben beispielsweise über die Auswirkungen der Umgebung Auskunft.

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