Automatisierte Bewertung der additiven Fertigung

Automatisierte Bewertung der additiven Fertigung

Die Herausforderung: Auf dem After-Sales-Markt ist die Aufrechterhaltung der Ersatzteilversorgung für Auslaufmodelle ein logistischer Albtraum. Oft sind die Lagerbestände nach wenigen Jahren aufgebraucht, und eine Wiederaufnahme der konventionellen Produktion ist nur in großen Stückzahlen möglich, die den tatsächlichen Bedarf bei weitem übersteigen. Dies führt zu hohen Kosten für die Lagerung von Überschüssen, die Neuverpackung und den langsamen, teuren Versand an Werkstätten. Darüber hinaus fehlt vielen Unternehmen das spezielle technische Know-how, um zu bestimmen, welche Teile für den 3D-Druck geeignet sind und wie sie für qualitativ hochwertige Ergebnisse parametrisiert werden müssen.

Die Lösung: SUSI&James hat sich mit branchenführenden Fertigungsexperten zusammengetan, um eine Lösung zu entwickeln, bei der die digitalen Mitarbeiter als automatisierte Berater für die additive Fertigung fungieren. Das System vereinfacht den Übergang durch:

  • Technische und wirtschaftliche Bewertung: Der digitale Mitarbeiter bewertet automatisch Teile, um festzustellen, ob sie für den 3D-Druck technisch geeignet sind und ob eine Umstellung von der konventionellen Fertigung wirtschaftlich sinnvoll ist.
  • Parametrisierung für Qualität: Die KI nutzt Expertenwissen, um die bestmöglichen Druckparameter vorzuschlagen und sicherzustellen, dass das Endprodukt alle industriellen Anforderungen erfüllt.
  • End-to-End-Digitaldienste: Nutzer können über das Portal zusätzliche hochwertige Dienste in Auftrag geben, darunter die Digitalisierung alter 2D-Technikzeichnungen in 3D-Modelle, die Texturierung von Teilen und kundenspezifische Modifikationen.
  • Dezentrales Produktionsnetzwerk: Die Lösung verbindet Unternehmen mit einem qualifizierten Netzwerk von 3D-Druckdienstleistern, sodass Teile lokal – am Ort des Bedarfs – hergestellt werden können und traditionelle Verzögerungen in der Lieferkette umgangen werden.

Das Ergebnis: Unternehmen können sich auf ihr Kerngeschäft im After-Sales-Bereich konzentrieren und gleichzeitig die Vorteile eines „digitalen Lagers” nutzen. Durch die bedarfsgerechte Produktion von Teilen entfällt die Kapitalbindung in physischen Lagerbeständen, der logistische Aufwand wird reduziert und die Lieferzeiten für den Endkunden drastisch verkürzt. Dieser Hightech-Ansatz sorgt dafür, dass selbst die ältesten Modelle ohne den Aufwand einer „klassischen” Ersatzteilverwaltung weiterfahren können.

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